1984

Eine Oper von Christian Klinkenberg frei nach dem Roman von George Orwell
  • Oper
Ein Paar im Bett, eine Leinwand im Hintergrund. Auf der Leinwand ist ein Auge abgebildet.
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In Kürze

In einer Welt, in der Freiheit Vergangenheit ist, wagt es ein Mann, gegen die unterdrückende Regierung aufzustehen. George Orwells klassischen Roman 1984 kommt jetzt als zeitgenössische Oper in einer aufregenden Inszenierung von Ela Baumann auf die Bühne.

Auf Deutsch // 120 Min. inkl. Pause // Ab 16 Jahre

Der Protagonist Winston Smith durchschaut die Funktionsweise des Systems und findet in Julia eine Verbündete. Aber je näher sie der Wahrheit kommen, desto mehr erkennen sie, dass der Kampf um Freiheit einen tödlichen Preis haben kann. Die Frage nach dem Wechselspiel zwischen Freiheit und notweniger Gemeinschaft, Manipulation der Massen und Kontrolle ist hochaktuell.

WER IST BIG BROTHER HEUTE?

Doch wer führt den Masterplan durch? Wer manipuliert uns eigentlich? Gab es je freies Denken und freie Entscheidungen?

Das Libretto basiert komplett auf dem Aufbau des Originalromanes. Die Gehirnwäsche ist durch Lenkungen des Volkes viel einfacher geworden. Die Gedankenpolizei wurde lange schon durch eine künstliche Intelligenz ersetzt. Die AI kann durch ihre schnelle Lernfähigkeit immer mehr auf menschliche Unterstützung verzichten. Wer als Parteifunktionär nicht mehr gebraucht wird, wird in die lenkbare Masse eingegliedert.

In Christian Klinkenbergs dritter Oper zerfließen die Grenzen zwischen Rock, Jazz, Electro und experimenteller Musik und erklingt das bereits 1948 geschriebene Meisterwerk im Gewand eines neuen Jahrhunderts.

Regie und Libretto: Ela Baumann

Ela Baumann studierte an der Universität “Mozarteum” Salzburg Musik und Tanz. Ihre große Leidenschaft gilt dem Musik-und Tanztheater. Ihre Stücke werden über die Grenzen Europas hinaus  gezeigt, ihre Arbeit führte sie  u.a an Häuser wie Wiener Staatsoper, Salzburger Festspiele, Oper Köln, Bregenzer Festspiele, Vlaamse Opera Antwerpen, Opéra nationale de Lorraine, Konzerthaus Wien, Lucerne Festival, Philharmonie Köln, Washington Kennedy-Center, Elbphilharmonie Hamburg, Philharmonie Luxemburg.

Komposition und Klavier: Christian Klinkenberg

Christian Klinkenbergs spielt mit Klangräumen zwischen Jazz, Mikrotonalität und zeitgenössischer Musik und erreicht – auch durch die grafischen Notation – eine Intensität in der Performance, der sich kein Ohr entziehen kann.

Rollen

  • Winston Smith -Stimme

  • Julia – Stimme

  • O’Brian – Video

  • Parteifunktionär – Video

  • Proles – Instrumentalensemble

Mitwirkende

  • Regie: Ela Baumann

  • Licht und Video: Krischan Kriesten

  • Sänger:innen: Jean Bermes, Claire Parsons

  • Keys und Sängerin: Claire Parsons

  • Bass: Pol Belardi

  • Drums: Stephan Klinkenberg

  • Geige: Paul Pankert

  • Software: Lothar Felten

  • Keyboards, Elektronik und Komposition: Christian Klinkenberg

  • Fotos: Bohumil Kostohryz
  • Graphische Partituren: Marc Kirschvink
  • Spieluhr: Jacques Pirard

 

Eine Koproduktion von Kopla Bunz, dem Kasemattentheater und dem KL-EX Ensemble

Alle Partner:

  • Kasemattentheater (Koproduzent)
  • Ville de Luxembourg
  • Fondation Eté
  • Fondation Loutsch-Weydert
  • Fondation Indépendance
  • Ambassade du Luxembourg en Belgique
  • Kultur LX
  • Ministère de la Culture

 

 

Details
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