17/11 2021
20:00 Uhr
Chudoscnik Sunergia präsentiert

Daniel García Trio | Neues Datum 2021!

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Daniel García gehört zu den aufregendsten spanischen Jazzpianisten der neuen Generation. Gemeinsam mit seinen langjährigen Weggefährten, dem Bassisten Reinier Elizarde “el Negrón” und dem Schlagzeuger Michael Olivera, wird er für musikalische Interaktion auf höchstem Niveau sorgen. Im September 2021 erscheint das neue Album Vía de la Plata auf dem ACT-Label. Bereits gekaufte Tickets für die ausgefallenen Konzerttermine (22/03/20 oder 21/04/21) behalten ihre Gültigkeit. Eine Rückgabe und Erstattung der Tickets ist jedoch nicht mehr möglich.

Eine der aufregendsten Stimmen der aktuellen spanischen Jazzgeneration“, titelte Jazz thing über Daniel García, als dieser im April 2019 sein ACT-Debüt „Travesuras“ vorlegte. Tief taucht der Pianist in die Musik seiner Heimat ein und ver- bindet diese auf höchst eigenständige und ausdrucksstarke Weise mit dem Vokabular des modernen Jazz-Pianotrios. Auf „Vía de la Plata“ schreitet Garcia diesen eingeschlagenen Weg nun unbeirrt weiter fort..

Der in Madrid lebende García trägt ein tiefes Gefühl für die Geschichte in sich, die ihn geprägt hat. Das liegt nicht zuletzt daran, dass er in Salamanca geboren und aufgewachsen ist, einer geschichtsträchtigen Stadt mit mehreren bedeutenden archäologischen Stätten. In den Jahrhunderten seit dem Mittelalter spazierten Priesterschüler in ihren wallenden Gewändern die Calle Compañia entlang, eine Straße im Zentrum der Stadt, die von hohen Barockbauten beschattet wird. Die Stadt war auch eine der wichtigsten Stationen auf der Vía de la Plata (der „Silberstraße“), einer römischen Route vom Norden in den Süden der iberischen Halbinsel.

Klar, nachdenklich und selbstbewusst, wenn er spricht, hat García sowohl ein Verständnis als auch eine Leidenschaft dafür, was dieser alte silberne Faden durch sein Land bedeutet: Die Vía de la Plata gab der Halbinsel ihre Hauptschlagader. Sie ermöglichte es Spanien auch, zum ersten Mal zusammenzukommen und sich zu definieren. Spanien existiert als Schmelztiegel verschiedener Kulturen, mit keltischen und nordischen Einflüssen, aus dem östlichen Mittelmeerraum und Afrika, aber auch aus Amerika. Die Vía de la Plata ist ein lebendiges Symbol dafür, wie „all dies in Spanien zusammenschmilzt“, wie Garcia erklärt. Und das ist ihm hier – musikalisch – auch gelungen. Denn das Bewusstsein des Pianisten für diese verschiedenen Kulturen, die Spanien geformt haben, ist auf dem Album allgegenwärtig: Und die Gäste, die er für diese Aufnahme ins Studio eingeladen hat, repräsentieren musikalische Erbschaften aus verschiedenen Himmelsrichtungen.

Es ist nun ein Jahrzehnt her, dass García als Student am Berklee College of Music in Boston Preise gewann und von Danilo Pérez unterrichtet wurde. Garcia erinnert sich daran, wie der große panamaische Pianist ihn ermutigte, tiefer in die Musik seines Heimatlandes einzutauchen: „Du solltest die Musik machen, die du innerlich fühlst. Das ist nicht nur das, was du machst, das bist DU!“ Es ist, als ob dieser Ratschlag nie verschwunden wäre. Auf „Vía de la Plata“ – seinem aktuellen Album auf dem ACT Label – hat Daniel Garcia nicht nur tief in seinem Erbe als Mensch wie Musiker gegraben und Wahrheiten darüber zu Tage gebracht. Er hat auch Wege gefunden, diese Kraft der Emotionen in Musik auszudrücken: tief, überzeugend und umfassend auf diesem inspirierenden Album.

 

Daniel García / Piano, Fender Rhodes, Synths

Reinier Elizarde „El Negrón“ / Bass

Michael Olivera / Schlagzeug

 

Pressezitate:

„Daniel Garcia dives into the roots of flamenco and offers a powerful re-interpretation in which Andalusian music and jazz improvisations are thoroughly balanced.“ – Télérama (FR)

„Daniel Garcia connects references to Federico Mompou and Miles Davis‘ „Sketches of Spain“ – with lots of verve and accompanied by an impeccable and precise rhythm section.“ – Jazz Magazine (FR)

„Ein musikalisches Gesamtkunstwerk, unglaublich spannend gemacht!“ – Image Hifi (DE)

„Nach Chano Dominguez und Diego Amador ist Daniel Garcia eine hochinteressante neue Stimme des iberischen Jazz.“ – Jazzpodium (DE)

Mit Unterstützung der spanischen Botschaft in Belgien.

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