TanzArt ostwest

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Tanzende Frau

Poetisch, klassisch, aktuell. Ein zeitgenössisches Tanzfestival mit Einblicken in Choreographien internationaler Kompanien. Mit dabei sind neben der Compagnie Irene K. die Tanzwerke Vanek Preuß (D), Tiago Manquinho (P), Zone Poème (F), Tanz Harz (D), Ballett Koblenz (D) und Shenzhen Arts Company (China). Die verschiedenen Tanzperformances finden nacheinander in unterschiedlichen Räumen statt.

Tiago Manquinho@Faktotum Medienproduktion

Tiago Manquinho (D/P)

« Who’s afraid of the Big Bad Wolf? » (Auszug)

Angst hat immer eine gesellschaftlich treibende Wirkung, aktuell ist diese besonders stark erkennbar. Sind wir in der Lage, objektiv unsere Ängste mit Fakten zu konfrontieren und Gefahren so zu relativieren? Können wir gesellschaftliche Werte und Moral vor unsere Angstgefühle stellen? Lassen wir das „Spiel“ mit Angst unsere Verhaltensweise beeinflussen und uns dadurch selbst in den „Bösen Wolf“ verwandeln?

Choreografie: Tiago Manquinho
Tanz: Cecilia Castellari, Francesca Ciaffoni, Jonathan Bringert

Theater_Koblenz_Im-goldenen-Schloss_0739@Mattias Baus

Ballett Koblenz (D)

« Im goldenen Schloss » (Auszug)

Im Zentrum steht die choreografische Auseinandersetzung mit den Klangwelten barocker Komponisten und ihrer Schaffenslust, mit der sie neue musikalische Landschaften erkundeten. „Im Goldenen Morgen“ werden die musikalischen Strukturen tänzerisch offengelegt.

Choreografie: Steffen Fuchs
Tanz: Clara Jörgens, Arsen Azatyan, Astrid Tinel

Tanzwerke Vanek Preuß@Günther Krämmer

Tanzwerke Vanek Preuß (D)

« Abyssos » (Auszug)

„Abyssos“ (griechisch = gähnender Abgrund) befasst sich mit der Verunsicherung angesichts der Umwälzungen sowohl unserer persönlichen Lebenswelt als auch der global vernetzten Welt. Mit diesem Stück eröffnen die Tanzwerke Vanek Preuß die Trilogie „Der verunsicherte Körper“ und erforschen, wie sich Vertrauensverlust in die Gesellschaft und Abstiegsängste auswirken.

Choreografie: Karel Vanek
Tanz: Sonia Mota, Josefine Patzelt, Guido Preuß, Tobias Weikamp

Tanz_Harz
Winterreise
Tanzabend von Tarek Assam
Musik von Franz Schubert – Texte von Wilhelm Müller
Hinter den Kulissen
Musikalische Leitung:	MD Johannes Rieger
Inszenierung und Choreographie:	Tarek Assam
Ausstattung:	Katharina Andes
Solist / -in:	Regina Pätzer
Videodesign:	Lieve Vanderschaeve
Tanz:	Michele Carnimeo, Daniele Cavuoti,
Masami Fukushima, Caterine Cerolini, Ting-En Chiang, 
Gollwitzer, Alessia Zaccaria, 
Michele Carnimeo Daniele Cavuoti,
Cristian Colatriano, Harrison Rodrigues Gomes dos Santos, 
Lukas Ziegele
Foto: Rolf K. Wegst

Tanz Harz (D)

« Irrlicht » aus Franz Schubert WINTERREISE

Das romantische Highlight des Deutschen Liedgesangs in einer zeitgenössischen choreografischen Interpretation.

Choreografie: Tarek Assam
Tanz: Caterina Cerolini, Ting-En Chiang, Cristian Colatriano, Michele Carnimeo, Lukas Ziegele

 

« Broken Line 1 »

Immer wollen wir auf einer Linie bleiben, können es aber nicht. Wir müssen uns zusammenfinden, trotzdem wird daraus keine Linie. Der Versuch zählt.

Choreografie: Tarek Assam
Tanz: Caterina Cerolini, Ting-En Chiang

Vero

ZONE – poème- (F)

« Oracle » (Auszug)

Wie kann man die Zukunft und unsere Angst vor der Zukunft deuten? Um ihr Schicksal zu erfahren, ließen sich die Menschen in der Antike von einem Orakel befragen. Angesichts der Rätsel der heutigen Welt fragen Mélodie Lasselin und Simon Capelle nach der Möglichkeit einer Versöhnung angesichts der Verwirrung, der Not und der erschreckenden Zeichen, die das Jahrhundert über unseren Köpfen aufwirbelt. Poetisch und mystisch, eine Hinterfragung der Gewalt und der Schönheit.

Choreografie und Tanz: Mélodie Lasselin
Dramaturgie: Simon Capelle

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Compagnie Irene K. (B)

« Empreintes »

Spuren im Sand, in der Erde.
Füße führen zur Freiheit und zum Zusammentreffen.
Die Bewegungen reihen sich im Takt aneinander. Die Musik ist da, der Tanz explodiert.

Choreografie: Irene Kalbusch
Tanz: Gold Mayanga, Karolina Kardasz

Red and Black

Shenzhen Arts Company (China)

« Red &Black—Reset »

In diesem Stück werden die Prinzipien des Tai-Chi, einer im Taoismus verwurzelten Philosophie, mit dem Tanz verwoben. Durch die fließenden Bewegungen spiegelt die Tänzerin das Naturgesetz der ständigen Umwandlung und Erneuerung wider, einen ewigen Kreislauf von Schöpfung und Zerstörung.

Choreografie:Huang Qicheng Zhan Bohao
Tanz: Chen Yufei

Details
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