Tanzabend
17/09 2022
20:00 Uhr

TRIPLE25

Ein zeitgenössischer Tanzabend mit 3 unterschiedlichen Kreationen, die Einblicke geben in das künstlerische Schaffen der Tanzetage, im Aachener Frankenberger Viertel. Seit nunmehr 25 Jahren entstehen hier zeitgenössische Tanzstücke, mit Tanz Studierenden und professionellen Tänzer*innen, die ihre Kreativität in überraschende, feinsinnige und humorvolle Kompositionen einfließen lassen.

Programm:

„Gedankenblitz“ – Jugendtanzkompanie Jeunesse

Choreografie: Christina Berger
Tanz: Mascha Abstiens, Jule Arens, Liv Blum, Linn Flügge, Leonie Grunewald, Pia Hillemacher, Frida Minder, Marta Mindner, Ella Minkenberg, Clara Schelhaas, Nuria
Schirrmeister, Polly Zoworka

Manchmal sind die Gedanken wirr und unklar, es fühlt sich an, als würde man im Dunkeln tappen. Nur langsam tastet man sich heran. Und plötzlich sind sie da – kleine Lichtblitze,
die uns für einen Moment den Weg weisen. Sie geben uns wieder Orientierung und unterstützen uns auf unserem Weg in die Klarheit. Und dann, ganz unverhofft, ist er da,
der eine Gedankenblitz. Alles erscheint auf einmal wieder so klar und eindeutig – und so einfach.

„Taktil“ – Tanzkunstberger/Duo

Choreografie: Christina Berger
Tanz: Christina Berger und Damian Kruczek

Was bedeutet körperliche Nähe? Was löst eine Berührung auf der Haut in uns aus? Welche Rolle spielt die Berührung in einer Zeit, wo wir uns sozial und körperlich
distanzieren müssen? Vor dem Hintergrund unserer aktuellen Vergangenheit beschäftigt sich das tänzerische Duett mit diesen Fragestellungen. Auf der Suche nach körperlichem
Kontakt rückt die Sehnsucht, das Vermissen in den Vordergrund. Die eigene Berührung dient als Platzhalter. Tänzerin und Tänzer verkörpern eine tiefe Verbindung und ein
Zögern zugleich. Ein permanentes Abwägen zwischen Sehnsucht und Angst.

Pause

„monkey_minds“ – Tanzkompanie Tétage

Choreografie: Ute Malmes
Tanz: Christina Berger, Tanja Kubanek, Claudia Mattelé, Angelika Werden, Monika
Wohlecker

Denken – immer wieder denken – ununterbrochen, viele tausend Male, Tag und Nacht, ein Leben lang. Zur Ruhe kommen, scheinbar schier unmöglich. Leise, beinahe
unbemerkt, tauchen sie auf und wieder ab, die Gedanken. Sie schleichen durch die Räume unserer Erinnerungen, sie teilen sich in Fetzen, die wir nicht zu fassen
bekommen, versammeln sich und gehen wieder auf die Reise. Sie jagen und springen, wild, wie Affen im Dschungel. Lässt sich die Affenbande einfangen, zähmen, halten?
Können wir sie lenken, verscheuchen? Gibt es eine Ordnung, einen Sinn? Stille – Körper und Geist in ruhigem Einklang – welch schöner Gedanke.