Donnerstag, 07/03 - 19:00 Uhr
Chudoscnik Sunergia präsentiert

Vernissage: Menschliche Mobilität

Cristian Pineda, mexikanischer (Oaxaca) multidisziplinärer Künstler, zeigt anhand dieser Ausstellung verschiedene kreative Prozesse, die aus seinen Migrationserfahrungen in Europa, Afrika, Mittelamerika und den USA entstanden sind. Das Publikum wird durch Malerei, Fotografie, partizipative Kunst, Videobild und Installation mit der menschlichen Migration in Berührung kommen.

Die Ausstellungseröffnung findet am Donnerstag, 7. März um 19:00 Uhr statt und wird musikalisch von Maxime Bontemps gestaltet.
Herzliche Einladung an alle!

Öffnungszeiten: 09.03.-07.04. immer samstags von 13:00-18:00 Uhr und sonntags von 11:00-18:00 Uhr.

Im Rahmen von Bérénice Interreg.

Cristian PINEDA FLORES (Juchitán/Oaxaca) ist Mexikaner und arbeitet als autodidaktischer Künstler im Bereich Visuelle Kunst.

Die Ausstellung MENSCHLICHE BEWEGUNG ist eine Retroperspektive von Werken und Projekten im Bereich partizipative Kunst aus der Periode von 2006 bis 2018.

Die Ausstellung spiegelt das persönliche Engagement des Künstlers, sein Interesse für die Menschen und ihr Leben in der heutigen Zeit wieder, genauso wie ihre Kraft aber auch Verletzlichkeit, wenn Gewalt, Grenzen, Migration, Flucht und Menschenrechte bzw. deren Missachtung ihr Leben bestimmen.

Diese Retroperspektive, die der Künstler gemeinsam mit Migranten während mehr als einem Jahrzehnt geschaffen hat, zeigt wie sie die Kunst nutzen um ihre persönlichen Lebenserfahrungen zu dokumentieren.

Indem die Migranten sich aktiv an dem Kunstprojekt beteiligen, drücken sie  in den Werken die  Verletzlichkeit von Menschen in aller Welt aus, denen weder das Recht auf Migration noch  auf einen eigenen kulturellen Beitrag zugestanden werden.

MENSCHLICHE BEWEGUNG lässt uns erkennen wie der Künstler und die Migranten sich im gegenseitigen Austausch befruchten und wie sehr die Fluchterfahrungen mit denen von andern Geflüchteten in aller Welt übereinstimmen.

Die Kunst von Cristian PINEDA wurde sowohl in Mexiko, als auch im Ausland in Kulturzentren, Ausstellungen und Museen gezeigt. Seine Kunstprojekte erfuhren eine Förderung durch das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen, die Internationale Organisation für Migration, das Internationale Rote Kreuz, die Deutschsprachige Gemeinschaft, den FONCA und das Vermont Studio Center.

Seine Gemeinschaftsprojekte mit Migranten setze er um in Mexiko, Mittelamerika, den USA und Belgien.

 

 

 

 

 

 

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