Matineekonzert

Die Farben der Moderne

  • Kammermusik
  • Zeitgenössische Musik
Farben der Moderne

Aaron Wolharn, Pierre Fontenelle und Louise Kollmeier haben sich im Studium kennengelernt und ihre gemeinsame musikalische Reise begonnen. Ihre langjährige Freundschaft und ihre gemeinsame Leidenschaft für zeitgenössische Musik haben sie zu einem virtuosen und innovativen Kammermusiktrio geformt. Mit ihrer tiefen Verbindung zur Musik und ihrer Hingabe zur Neuen Musik begeistern sie ihr Publikum in Belgien, Frankreich, Italien, Deutschland und den Niederlanden. Ein Trio für Flöte, Cello und Klavier.

Pierre Fontenelle

Pierre Fontenelle, ehemaliger Solocellist der Königlichen Oper von Wallonien-Lüttich und Namurois des Jahres 2020, ist ein junger belgischer Musiker mit ungewöhnlicher Laufbahn, der seine Karriere als Solist, Kammermusiker und Orchestermusiker sowohl in Belgien als auch international verfolgt. Er gewann den ersten Preis beim Breughel Wettbewerb 2022 und erhielt auch den Publikumspreis und den Preis für die beste Interpretation. Beim Internationalen Wettbewerb Edmond Baert 2019 erhielt er den ersten Preis sowie den Feldbusch-Preis und den zweiten Preis „Van Hecke“ beim Buchet International Cello Competition. Im Alter von 20 Jahren trat Pierre 2019 unter der Leitung von Speranza Scappucci als Solocellist der Königlichen Oper von Wallonien-Lüttich bei und wurde damit der jüngste ständige Musiker des Orchesters. Gleichzeitig war er Gast-Solocellist beim Belgian National Orchestra, dem Philharmonischen Orchester von Lüttich, dem Philharmonischen Orchester von Luxemburg, dem Nationalen Orchester von Bordeaux-Aquitaine und anderen.
Nach autodidaktischem Beginn im Alter von 11 Jahren in den USA und Studien am Konservatorium von Luxemburg schloss er sich der Klasse von Éric Chardon am IMEP (Königliche Institut für Musik und Pädagogik Namur) an, bevor er sich bei Han Bin, Professor für Cello und Kammermusik am Königlichen Konservatorium Mons, auf ein sowjetisches Repertoire spezialisierte.  Später perfektionierte er seine Fähigkeiten in Paris bei Anne Gastinel an der Jaroussky-Akademie. Derzeit unterrichtet er Violoncello an der IMEP.

Louise Kollmeier

Bei ihrem erfolgreichen Auftritt beim Eupen Musik Marathon 2022 hat die junge Musikerin gemeinsam mit ihrer Schwester Lena das Publikum in der Nikolauskirche bereits von sich überzeugen können.

Louise Kollmeier begann im Alter von 5 Jahren mit dem Klavierspielen. Erste Preise wurden ihr vom vom Rotary Club und von der Jungen Handelskammer Bastogne verliehen.  Im Jahr 2014 gewann sie beim Klavierwettbewerb Jeunes Talents Classissimo in Brüssel den dritten Preis sowie den Publikumspreis. Zwei Jahre später gewann Louise den zweiten Preis beim Andrée Charlier Klavierwettbewerb.  Im Alter von 15 Jahren wurde sie als junges Talent an der IMEP (Königliches Institut für Musik und Pädagogik in Namur) in der Klasse von Jacqueline Lecarte aufgenommen. In ihrem ersten Masterjahr wurde sie an der „Hochschule für Musik und Tanz“ in Köln, Deutschland, in die Klasse von Florence Millet aufgenommen. Louise schloss ihr Klaviermasterstudium mit Auszeichnung an der IMEP bei Roberto Giordano ab und nahm außerdem an Meisterkursen bei Lehrern wie Boyan Vodenitcharov, Peter Petrov, Pierre Thomas und Etienne Rappe teil. Derzeit perfektioniert sich Louise zusammen mit ihrer Schwester, die ebenfalls Pianistin
ist, an der renommierten Accademia Pianistica „Incontri col Maestro“ in Imola, Italien, unter der Leitung des Dirigenten M. Zuccarini.

Aaron Wolharn

Geboren im Jahr 1997 in Eupen, Belgien, begann er seine musikalische Ausbildung an der Musikakademie der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, wo die Flötistin Anne Davids seinen musikalischen Weg ebnete. Nach seinem Abitur im Jahr 2016 setzte er seine Ausbildung am Institut royal supérieur de musique et de pédagogie (IMEP) in
Namur fort, wo er bei Prof. Denis-Pierre Gustin studierte und sowohl seinen Bachelor- als auch seinen Masterabschluss mit großer Auszeichnung abschloss. Aktuell verfolgt Aaron seinen zweiten Masterabschluss in Neuer Musik an der Folkwang Universität der Künste in Essen, Deutschland, unter der Anleitung von Anne-Catherine Heinzmann und Barbara Maurer. In seiner musikalischen Laufbahn entwickelte Aaron eine Leidenschaft für vielfältige Genres der Neuen Musik, insbesondere für die Neue Komplexitätsbewegung. Er ist aktiv in verschiedenen Ensembles tätig, darunter das Ensemble Spring und das Peripherie Quartett, bei denen er Gründungsmitglied ist. Ebenso spielte er als Gastmusiker mit dem
Ensemble Fons und dem Ensemble 88, welches in Eupen bekannt ist. Aaron teilt sein tiefes musikalisches Wissen und seine Liebe zur Flöte als engagierter Lehrer an verschiedenen Musikschulen und Institutionen.

Programm

Joe Hisaishi – „Vertical Lateral Thinking“ für Flöte, Cello und Klavier (2012)
Pierre Sancan – Sonatine für Flöte und Klavier (1946)
Messiaen – „Les Offrandes oubliées“ für Klavier (1930)
Reena Esmail – Sandhiprakash Für Cello Solo (2022)
George Crumb – „Vox Balaenae“ für Flöte, Cello und Klavier (1971)

Details
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