Ausstellung

Karin Odendahl & Oliver Dohr

  • Bildende Kunst
  • Fotografie
Gemälde von Oliver Dohr
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Freier Eintritt

Karin Odendahls' kontrastreiche, geradlinige und dramatische Architekturfotografien treffen auf die sinnlichen Farbverläufe der abstrakten Malerei von Oliver Dohr.

Karin Odendahl

Odendahls Architekturfotografien stehen immer in Verbindung mit Menschen, die darin wohnen oder arbeiten, es besuchen oder einfach nur betrachten.

Es ist ein Abwägen und ein Erforschen zwischen Schwarz-Weiß und Farbe, scharfem Kontrast und weicher Schärfe, geradlinigem und dramatischem Bildausschnitt. Mit den neuen digitalen Technologien sind noch stärkere Manipulationen des Bildes möglich. Unabhängig vom Medium will sie den Betrachter in ihr Verständnis der Symbolik von Architektur und öffentlichen Räumen einbeziehen.

Die Fotografie hat die einzigartige Fähigkeit, Landschaften, Menschen und architektonische Räume zu erforschen und darzustellen. Der Mensch hinter der Linse ist der Vermittler des Ganzen. Zunächst nutzte Karin Odendahl die Fotografie als Mittel zum Zweck in ihrer bildnerischen Arbeit, sie war immer ein Teil des Ganzen neben Malerei und Zeichnung, aber nie singulär.

Die Künstlerin arbeitet seit Jahren mit einem Spektrum unterschiedlichster Medien, die auf linsenbasierten Verfahren beruhen. Durch die Arbeit mit der Kamera hat sich ihre Art und Weise zu sehen – zu schauen – zu bemerken – zu betrachten im Laufe der Zeit verändert. Sie weiß immer mehr was sie will, ihre Arbeiten werden immer klarer und eindeutiger.

Die Inszenierung hat in ihren Fotografien eine gewisse Bedeutung. Sie kann manchmal stundenlang an einem Ort verharren, ohne etwas zu fotografieren, und darauf warten, dass sich der Moment vor ihr auftut. Ihre Arbeiten sind aber nicht inszeniert im eigentlichen Sinn, da die Handlungen der Menschen natürlich sind und durch den „Augenblick“ entstehen.

Ihre mittlerweile reduzierten beziehungsweise analogen Fotografien zeigen eine Direktheit aber auch eine Verletztheit der Künstlerin.

Oliver Dohr 

Oliver Dohr ist ein Hamburger Künstler, dessen Malerei vorwiegend ungegenständlich ist.

In seiner Arbeit steht die Skizze und deren Linie immer am Anfang jeden Prozesses und ist auch eine Verbindung zwischen einer Vielzahl von grafischen Techniken und abstrakten Umsetzungen seiner Bilderwelten.

Die sinnlichen Farbverläufe, die Farbschichtungen seiner Malerei mit den Kratzspuren und Ritzungen rücken sie dabei in die Nähe zum Informel.

Der Strich der Radierungen dagegen wirkt oft fein und fragil und manchmal doch sperrig und hart, einem verborgenen, stacheligen Draht gleich. Sie schaffen einen Beziehungsraum, indem sie etwa Blicke andeuten und Figuren vernetzen. In den Holzschnitten und Siebdrucken werden aus unruhigen Bahnen der Linie Formen, die seinen Figuren einen emotionalen Ausdruck verleihen, beispielsweise dem der Verbundenheit oder der Kontaktsuche zum ungleichen Gegenüber als Lebensader. An diesen Linien wird das Undarstellbare sichtbar.

sie ermöglichen es Oliver Dohr, eine Ebene im Bild einzuziehen und den Betrachter in diesen Dialog mitzunehmen, wo neben der äußeren Form psychologische Perspektiven wahrnehmbar sind.

Details
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  • Anfahrt
  • Veranstalter

    Chudoscnik Sunergia

  • Öffnungszeiten

    17.02.-17.03.

    samstags und sonntags 13:00-18:00

  • Vernissage

    Freitag, 16.02. 19:00

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