26/01 2020
15:00 Uhr
Piano Days

Piano Days: Stummfilmkonzert mit Johan Dupont

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Bei den Piano Days untermalt der Lütticher Pianist Johan Dupont die beiden Charlie Chaplin Stummfilmen "The champion" (1915) und "The vagabond" (1916) mit Klaviermusik.

In der Komödie „The Champion“ hat Charlie Chaplin einen treuen tierischen Begleiter. Als er mit seiner Bulldogge die Straße entlang spaziert, findet er ein Hufeisen, das ihm den Weg zu einer aufregenden Boxkarriere ebnet.
In „The Vagabond“ spielt Charlie Chaplin einen Straßenmusikanten, der es schafft, eine Verbrecherbande auszuschalten und eine entführte junge Frau zu befreien. Natürlich verliebt diese sich in ihren Retter.

Charlie Chaplins komödiantische und schauspielerische Fähigkeiten sind unvergessen und begeistern immer noch Groß und Klein.

Für Kinder ab 5 Jahren

Johan Dupont, 1984 in Lüttich geboren und aus einer Musikerfamilie stammend, war als Kind gleich von Klang und Rhythmus angetan. Im Alter von 4 Jahren begann sein Leben als Musiker an der Gretry Academy, wo er erste Klavierstücke lernte. Von seiner Lehrerin Jeanne Bernard an die Hand genommen, machte er sehr schnell Fortschritte und so nahm er 1991 an der vom RTBF produzierten Fernsehsendung „Les Jeunes Solistes“ teil, wo ihn seine bemerkenswerten Leistungen ins Finale führten.

Neben seinem klassischen Klavierstudium zeigte Johan von Anfang an ein großes Interesse an Improvisation und spontaner Musik. Er ist sehr neugierig und entwickelte eine Fähigkeit, alles zu reproduzieren, was durch seine Ohren geht.

Während seiner Zeit am Lütticher  Konservatorium traf Johan den amerikanischen Posaunisten, Komponisten und Pädagogen Garrett List. Zu dieser Zeit lehrte dieser Improvisation am Königlichen Konservatorium für Musik in Lüttich, und es war selbstverständlich, dass Johan sich in seine Klasse einschrieb.

Garrett List leistete damit einen wesentlichen Beitrag dazu, Johans musikalischen Horizont zu erweitern und die Verbindung zwischen allen Musikrichtungen herzustellen.

Die beiden Männer starteten auch eine musikalische Zusammenarbeit, die bis heute andauert, insbesondere mit dem Projekt „The Garrett List Song Book“ und „Orchestra Vivo“.

 

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