Drei Musiker der Band in einem Wohnzimmer. Drei andere Bandmitglieder sind auf Fotos erkennbar.
07/04 2023
20:00 Uhr

Señor Torpedo

Der Corona-Lock-Down war für die Aachener Band die Chance zur Rückbesinnung auf das Wesentliche. In einer abgeschiedenen Bubble haben sie neue Songs produziert und in den La Chapelle Studios in Weismes aufgenommen. Daraus hervorgegangen ist das eingängigste Album der Band: mehr modern-Indie-Disco als House oder gar Techno. Funky Baselines zu LCD-Drums im Viervierteltakt, glockenklare Sequenzer, Jazz-Trompeten, Voodoo Percussions, schräge Gitarren und Vocal Hooks durchziehen die neuen Songs.
Señor Torpedo gehen 2023 mit ihrem ganz eigenen Selbstverständnis von Disco an den Start.

Señor Torpedo arbeiten bereits seit 2001 zusammen. Mit ihrem Mix aus wechselnden Lead-Stimmen, funky Basslines, LCD-Drums, Acid-Modulationen, glockenklaren Sequenzern, Voodoo Percussions, schrägen Gitarren-Hooks und einem ganze Fuhrpark an Vintage Instrumenten schreibt die Band um das Aachener Kollektiv Grundrauschen seit 20 Jahren kleine Underground-Club-Hits. Das neue Album Army of Beauties, welches am 22. Oktober 2021 auf rent a dog / AL!VE erschienen ist, definiert selbstbewusst eine Art Indie-Disco der neuen 20er Jahre. Gemischt von Moritz Enders (Casper/Kraftclub) ist der Band in der Corona Zeit eine Platte gelungen, die sich wie ein Neuanfang anfühlt. Immer „strictly danceable“ und gerade jetzt vereint in der Sehnsucht nach einem tanzenden Clubfloor und schwitzenden Körpern. Ein Versprechen auf bessere Zeiten! Gerade der Einsatz von verschiedenen Gesangs-Stimmen steigert die Vielfalt von Army of Beauties und macht die LP zu einem Menü mit 8 Gängen (plus einem Bonustrack auf der CD-Ausgabe). Gleich der Titelsong als Opener mit Raphael Stein als Sänger und einem Sample von nordkoreanischen Cheerleadern bei den Olympischen Spiele 2018 in PyeongChang lässt aufhorchen. Als erste Single erschien Losing Colours mit Stephanie Zamagna als Sängerin bereits
am 11. September. Ein waschechter Popsong der Techno-Szene-Größe und Freund Robert Babic zu gleich 2 Remixen animierte, die den Sommer über schon auf diversen Festivals und Dance-Floors der Welt ihre Clubtauglichkeit bewiesen haben.

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