Freitag, 21/09 - 20:30 Uhr
Chudoscnik Sunergia & Jazz à Verviers präsentieren

„We Have a Dream“ – Tutu Puoane & Brussels Jazz Orchestra

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"We Have a Dream" – ein musikalisches Projekt zum Thema Menschenrechte inspiriert durch Martin Luther King. Tutu Puoane, die Antwerpener Sängerin mit südafrikanischen Wurzeln, singt mit erhobener Faust für die Achtung der Menschenrecht und das großartige Brussels Jazz Orchestra liefert den Soundtrack dazu.

Eine Hommage an die Menschenrechte und ihre Verteidiger.

Gesprächsrunde

Um 19:00 Uhr gibt es ein Gespräch zum Thema Menschenrechte mit Sybille Gioe. Die junge Anwältin aus Lüttich ist spezialisiert auf Migrations- und Menschenrechte. Ebenfalls mit dabei ist Ingeborg Heck-Böckler von Amnesty International Deutschland. Sie ist Vorstandsbeauftragte für Flüchtlingsschutz in NRW Fachkommission Asyl. Durch das Gespräch führen wird Oswald Schröder, Chefredakteur des GrenzEcho.

Fünfzig Jahre nach Martin Luther Kings Tod transportieren die beiden Musiker Tutu Puoane und Frank Vaganée mit diesem einzigartigen Projekt die bedeutende Botschaft seiner berühmten „I have a dream“-Rede in das aktuelle Jahrzehnt. Das Ziel dabei ist es, die Zuhörer zu inspirieren und sie zum Nachdenken anzuregen.

Frank Vaganée und Tutu Puoane haben in ihrer Plattensammlung gegraben und ihre liebsten Protestlieder hervorgeholt. Die ausgewählten Songs von Stevie Wonder, Marvin Gaye, Nina Simone, Sting, Rod Stewart und Donny Hathaway thematisieren allesamt Ungerechtigkeiten und Zwänge.

Die Musiker des Brussels Jazz Orchestras sowie Gäste wie Bert Joris, Michel Herr, Gyuri Spies, Lode Mertens und Alan Ferber haben die Stücke mit neuen Arrangements versehen. Entstanden ist ein inspirierendes Gemisch aus universellen Klangfarben und Stilen, bei dem die fantastische Stimme der Antwerpenerin Tutu Poane vom einzigartigen Sound des Brussels Jazz Orchesters und seiner Solisten unterstützt wird.

Tutu Poane sagt über das Projekt:

“Jeder Musiker/Künstler hat bereits davon geträumt den Song zu schreiben oder zu singen, der den Rassismus, Armut, Konflikte und alle Ungerechtigkeiten auslöscht. Leider verändert ein Lied nicht immer zwangsläufig das Gesicht der Welt, aber es kann dazu beitragen, entscheidende Einsichten zu liefern. Unsere Aufgabe als Künstler/ Musiker ist es, diese Bemühungen fortzusetzen.“

Tutu Puoane hat südafrikanische Wurzeln und hat bereits mit zahlreichen belgischen und internationalen Jazzgrößen zusammengearbeitet. Ihre sieben Alben erforschen die musikalischen Traditionen Europas, Amerikas, Südafrikas. Mit dem Brussels Jazz Orchestra hat sie bereits  auf dem Album „Writing Billie, New York City of Jazz“ zusammengearbeitet. Ihr Album „Mama Africa“ wurde mit dem South African Music Award ausgezeichnet. Das Album We have a dream ist im Februar auf Soul Factory Records erschienen.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Jazz à Verviers und Amnesty International.

Im Rahmen von Bérénice Interreg.

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